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FR 20. August 2004
- Abfahrt Rotenstein 9:00, abschied von Hund Weika und Grossmutter Lotti.
- Mein Papi fährt uns mit seinem Subaru-Bus zum Flughafen.
- Nach einem Abschiedsdrink geht es zur Passkontrolle und ab in den Duty-Free bereich wo sich die beiden Herren noch mit Stumpen und Zigaretten eindecken.
- Danach geht es mit der „U-Bahn“ zu unseren Gate 35, in den neuen Teil des Flughafen (sehr schöne Architektur in vergleich zu Toronto + Calgary)
- Dann geht es ab in den Flieger Richtung Toronto, ein 9 Std. Flug.
- Der Flug verläuft ohne weitere Zwischenfälle Start 12:00, Landung 21:15 CH-Zeit.
- Wir bekommen unser Mittagessen, (Zuerst ein Päckli Salzgebäcke dann Poulet mit Kartoffeln und Karotten, Brötli mit Butter, einen grünen Salat und Eiscream. Dazu ein Glas Roten.
- Zeitparallel laufen die Toronto News auf der Grossleinwand.
- Danach kommt der Film Hidalgo (scheiss langweilig), einer mit Kevin Costner (Baseball), ein paar Serien und zum Schluss noch Stusky und Hutsch (recht Witzig).
- Das Bordpersonal war sehr aufmerksam, wenn auch schon etwas älter.
- Ca. 1 Std. vor der Landung kommt die 2. Mahlzeit, Pizza (mmhh...)
- Und dann, nachdem wir das Einreise-Formular ausgefüllt haben können wir endlich aussteigen und uns die Beine etwas vertreten (ich wusste schon nicht mehr wie ich mich hinsetzen sollte).
- Nach der Landung geht es mit einem Bus zum Terminal und zur Passkontrolle wo wir nach ein paar Fragen unseren Stempel bekommen.
- Unser Gepäck kommt sehr schnell und können wir können es auch gleich weiter vorne wieder abgeben bzw. einfach so hinstellen, was uns etwas verunsichert und uns einfach hoffen läst dass unser Gepäck auch wirklich da ankommt wo wir es wollen.
- Für Sämi kommt dann endlich die lang ersehnte Zigarette!
- Mit Hilfe einer netten Flughafen Angestellte kommen wir dann auch am Express Check-in zu unseren Bordding Card, wobei wir feststellen mussten dass bereits Bordding Time ist und wir noch nicht mal durch die Passkontrolle waren.
- Nun hiess es vorwärts machen und ab durch die Handgepäck Kontrolle, wobei Christine ihr Nagelscherli und Leni ihr Messerli zurücklassen mussten.
- Weiter zum Gate 135 wo Christine dann ihren Pass nicht mehr finden konnte, sie ging zurück zur Handgepäck Kontrolle um dort nachzuschauen wobei das Personal sehr hilfsbereit sofort ein paar Telefonate erledigten.
- In der Zwischenzeit entdeckte ich dann doch noch Christines Pass in ihrem Gepäck. Alles wieder in Ordnung.
- Das Telefonat mit dem Motorhome Vermittlung war recht stressig, zuerst wurden wir viele male weiter verbunden, dann konnten sie mal Deutsch mal nicht und das wir eigentlich schon hätten einsteigen musste machte die Sache auch nicht gerade einfacher.
- Aber alles geschafft, wir würden unser Motorhome ausnahmsweise bereits um 8:30 erhalten und sie würden uns auch direkt beim Hotel abholen.
- Flug war sehr angenehm, Plätze beim Notausstieg! Auch wenn die Stuardessen nicht mehr so freundlich waren wie auf dem Flug zuvor.
- Zum Essen gab es nach dem Start, Poulet oder Fisch mit Reis, Bohnensalat, Brot mit Butter und ein Browni zum Dessert, dazu wieder ein Glas Roten und Chlorwasser, pfuii Teufel!
- Es liefen auf kleinen Bildschirmen zuerst die Nachrichten und dann Shrek 2.
- Nun forderte dann auch meine Körper seinen Tribut und ich schlief bis kurz vor der Landung.
- Wegen des Inlandfluges mussten wir in Calgary keine Passkontrolle machen und konnten direkt zur Gepäckannahme weitergehen.
- Nach einer Rauchpause für Sämi und Lische ging es auf die suche nach dem Hotel Shattelbus, nach einem Anruf im Hotel und meiner mithilfe bei anderen CH-Reisende (Telefonat mit Ihrem Hotel) ging es nach einer kurzen Fahrt zum einchecken ins Hotel Best Western.
- Dort wurde uns dann eröffnet dass bei einer Zimmerbelegung von drei Personen nur zwei einen Bon für das Frühstück bekommen. Dass sei so immer mit der Kuoni vereinbart gewesen.
- Nach energischer Reklamation (schliesslich haben wir für fünf bezahlt!) stellte die Receptionistin dann etwas genervt und unhöflich einen dritten Bon aus.
- Wir wahren etwas enttäuscht über den Service in diesem Hotel, doch die Barmaide machte das dann noch etwas wett.
- Zum Abschluss dieses langen Tages setzten wir uns noch in die Bar und genehmigten uns ein, zwei Schlummerdrinks.
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SA 21. August 2004
- Nach einer durchkämpften Nacht (ich bin 5x erwacht) und einen richtig guten Amerikanischen Frühstück wurden wir um 8:30 von Canadadream Motorhome im Hotel abgeholt.
- Dort wurden die üblichen Formulartäten ausgefüllt und erläutert. Danach bekamen wir noch eine gründliche Einführung in und um den Camper, zum Glück auf Deutsch!
- Dann ging die suche los, wo wohnen jetzt noch Vrene¬+Chris?
- Aber wir haben es gefunden und kommten dort auch gleich anfangen Einzupacken da wir die Koffer und Taschen bei ihnen liessen.
- Ebenso bekamen wir dort noch unser Zelt, Besteck, Kissen...
- Dann ging das grosse Einkaufen los, im Co-op, ein riesiges Einkaufscenter mit einem, wie hier üblich, separaten Liquiden Stores. Dort wurde uns auch alles eingepackt und zum Auto gebracht. Sehr freundlich, immer sobald sie merken das wir Touristen sind. Ich habe auch festgestellt das sie sehr freundlich und zuvorkommen zu älteren Leuten sind (à la Leni), war schon im Hotel so.
- Und nun beginnen unsere eigentlichen Ferie.
- Die erste Sehenswürdigkeit an die wir gelangten war der Horseshoe Canyon, eine 150 m tiefe Felsschlucht in einer sonst absolut planen Ebene. Es ist faszinierend was die Natur schon vor 68 Mil. Jahren so zur stande bringt. Natürlich ist auch das gleich vermarktet worden es gibt dort ein Fossilien Shop, Snack/Eiscreme Stand und ein Hubschrauben Unternehmen bietet Rundflüge an.
- Es ist schon interessant zu sehen wie die ganze Landschaft so ganz ohne Hügel absolut gerade ist und unendlich weite endfernungen mit immer wider abgelegenen Farmen und Getreidefeldern.
- In Wayne besuchten wie in einer kleinen Geisterstadt den Saloon wo wir uns noch ein Säftchen genehmigten.
- Von dort ging es dann weiter zu den „riesigen (Stonehange)“ Hoodoos etwas enttäuschend klein. Aber na ja was soll es wir haben es gesehen.
- Im Drumheller ging es den Dinosaurier Trail hinauf zu unserem Nachtquartier, einem Campingplatz vor der Fähre. Dort wurde zuerst mal gekocht und Steaks gegrillt und etwas Wein zum Znacht getrunken.
- Auf diesem Campingplatz sahen wir noch einen Rottweiler und auch ein Camp-Büsi gab es.
- Nach dem einbetten schliefen wir dann das erste Mal in unserem kleinen Zuhause.
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SO 22. August 2004
- Nach einer langen erholsamen Nacht gab es bereit um 7:00 Tagwach und ein feiner Zmorgen, nach den üblichen Vorkehrungen und Haushalts Angelegenheiten ging es los über die Ferry (eine der ältesten noch in Betrieben).
- Leider spielte das Wetter heuten nicht so ganz mit, es war bedeckt und regnete immer wieder mal.
- Landschaftlich hatte sich gestern schon viel getan die Hügel waren geschiffert und man konnte die einzelnen Schichtungen der Zeit genau sehen.
- Nun kamen wieder diese endlosen Felder und Bohrpumpen wobei wie noch dir Kleinstadt Rowley (17 Einwohner und 1 Hund) auf der durchreise besichtigten.
- In Olds konnten wir dann das erste Mal, auf einem Campingplatz, Dumpen und den Frischwassertank auffüllen. Und noch in derselben Ortschaft Tanken und eine kleinen Snack-Einkauf betätigen.
- Ab hier begann sich die Landschaft zu verändern, es kasmen immer mehr Bäume und sanfte Hügelchen es erinnerte mich an die Toskana.
- Als wir dann auf den „hoter di polter“ Kiesweg, der Forester Route, einbogen war es vorbei mit der ruhe und den Feldern.
- Wir sahen immer wieder ein Tier die Fahrbahn kreuzten, einen Fuchs, ein Wolf/Kojote, immer wieder Hirschweibchen und laut Christine noch einen mit einem riesen Geweih, Kühe die uns im weg rum standen und Biberbauten und ein Rebhuhn.
- Auf einen Bären oder Elch hielten wir vergebens Ausschau.
- Weiter oben als wir die Ram Falls besichtigten sahen wir noch ein B-Hörnli.
- Da es immer wieder Regnete stand nach kurzer Zeit unser Auto nur so vor Dreck, vom hinteren Fenster konnten wir schon nicht mehr hinaus sehen.
- Doch jetzt hies es sich langsam einen Campingplatz für zum Übernachten suchen, beim zweiten waren wir dann auch zufrieden, schliesslich war schon nach 19:00, hier gab es auch Strom und Wasser um den Camper zu reinigen und die Heizung anzustellen.
- Wo unsere zwei Pyromanen auch gleich mit geklauten aber bezahlten Holz *rumzeuseln“ mussten.
- Nach einem feinen Znacht (Risotto mit Salat und etwas Wein) ging er dann auch bald ab in die Falle, uns steckte schlisslich immer noch die Schweizer Zeit in den Knochen (8 Std, Zeitunterschied).
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DO 26. August 2004
- Der Sonnenaufgang heute Morgen war beeindruckend, über dem See einige Nebelfetzen die Sonnenstrahlen darin, Sehr schön. Und da ich sowiso wie ein Uhrwerk jeden Morgen um 7:00 aufwache und da es hell ist dann auch nicht mehr einschlafen kann, wahr es doppelt so schön so ein Aussicht vom Zelt aus zu haben.
- Heute Morgen gab es dann die erste Historische Besichtigung, Fort St. James.
- Ich war angenehm überrascht das sie einen Beschrieb und sogar ein kurzes Filmli in Deutscher sprache hatten.
- Die Menschen die aus Demonstrations Zwecken im Fort „Leben“ wahren sehr zuvorkommend und einige konnten auch ein paar Brocken Deutsch.
- Zur Vorführ zwecken häuteten sie auch gleich zu beginn der Besichtigung einen Biber. Und das normale Menschen keine Tiere ausserhalb der Saison jagen dürfen, frieren sie einige Biber ein um sie dann später zum Vorführen wieder aufzutauen. (Die Indianer in den Resovaten sind die einzigen die immer Jagen und Fischen dürfen).
- Das Fort war ein Hauptstützpunk im Pelzhandel, hier war die Zahlungswährung Pelze vorzugsweise Biberfell, ebenso konnte man hier auch so ziemlich alles Kaufen was „Mann“ dazumale brauchte. Töpfe, Whisky, Decken, Glas, getrockneten Lachs, Kleider, „Medizin“... alles.
- Ich muss sagen das Fort war schön gelegen so am See und ich denke hier hätte ich es auch noch ausgehalten. Aber als ich dann erführ das im Winter die Temperaturen bis auf minus 60° sanken und das Eis auf dem See von Einem bis auf Vier Meter gefror verging es mir dann wieder.
- Danach ging unsere Fahrt weiter Richtung Prince George zurück und weiter nach Quesnel und nach Barkerville.
- In Fort St.James hatten wir noch Glück mit dem Wetter aber dannach fing es wieder zu „schiffen“ an. Und auch die Landschaft ist nur halb so schön wenn es Regnet.
- In Quesnel gingen wir nochmals einkaufen und fragten, weil Sämi gerade gelust hatte, ob es hier in der Nähe in Chinesisches Restaurant gäbe, die Verkäuferin sagte das es in oder auf dem Weg nach Barkerville eins gebe und wir machten uns auf den Weg.
- Als wir dann aber keins fanden entschlossen wir uns, da das Wetter wieder auf tat, zu grillen und wir suchten uns in Barkerville ein Platz zum Übernachten.
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FR 27. August 2004
- Heute besichtigten wir das Historische Stättchen Barkerville.
- Es ist schon beeindruckend zu sehn was wo ein Goldrausch alles bewirken kann. Ein ganzes Stättchen in „null, nix“, Menschen verarmen, andere werden steinreich, Amerikaner, Kanadier, Europäer und nicht zu unterschätzen die Chinesen mit ihrem eigenen China-Town.
- Hier kann man Kutschen Fahren, Gold bzw. Sand Waschen, Essen, Trinken und alle „Einwohner“ laufen mit alten Kleidern umher.
- Hier trafen wir auch noch eine Schweizerin an der Kasse die hier „Hangäblibä“ ist und im Stättchen einen Schweizer (Ausgewandert nach Kanada) der ein Jahr Ferien macht und am herumreisen ist.
- Wir besichtigten die alten Häuser (Wohnungen, Zahnarzt, Fotograf, Bäckerei, Laden, Bibliotek, Kirche, Saloon...) und im China-Town fanden wir auch das Chinarestaurant das wir gestern gesucht haben und assen dort noch Suppe und Frühlingsrollen (Egg-rolls).
- Da die Zeit so unbemerkt und schnell verging mussten wir uns etwas sputen den wir hatten noch einen langen Weg vor uns in die Ten-ee-ah Logde.
- Auf dem Weg dorthin mussten wir noch einen Lastwagen Umfall ausweichen und das auf Schotterstrasse bis nach Williams Lake. Aber dafür sahen wie noch einige Blockhäuser Baustellen.
- In Lac la Hac mussten wir noch vor der abzweigung nach Ten-ee-ah noch bei einer Tankstelle halt machen damit wir noch ein paar Sachen Einkaufen konnten und Litsche zu seinen Stümmpen kahm.
- Und dann gingen die 30 km holter die polter los, auf der Schotterpiste ins Paradis.
- Wir fanden auch gleich ein schöner Plätzli am See, und da es schon halb sieben war konnten wir bei der Anmeldung auch gleich noch beim Znacht hinhocken und das feine Steak mit Stocki und Apfelcreme geniessen.
- Sämi und ich hatten Glück und sie hatten noch ein kleines Häuschen frei das wir spontan für zwei Nächte buchen konnten. Aber heute schliefen wir noch im Camper.
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SA 28. August 2004
- Heute hiess es Action um 8:00 standen wir nach einer etwas unruhigen Nacht auf. Wir gingen schön Duschen assen Frühstück und gingen dann um 10:00 zum Reiten (Sämi, Christine und ich).
- Das Reiten, für mich das erste Mal so richtig, wahr ganz spassig und mal was ganz anderes für mich. Am Anfang hatte ich dann doch etwas respekt als ich da hoch oben auf Bigfood sahs. Mit Führerin Sarah waren wir zu fünft und es ging auch gleich los alles aufgesessen und ab auf die ca. 2 std. Tour in den Wald. Ich glaube mein Pferd wollte mich etwas „Nüsseln“ in hab mit meinen Beinen, Armen und Kopf bestimmt jeden Baum, Ast oder Strauch in diesem Wald berührt. Er wollte immer überholen, essen oder sonst was. Als ich dann jedoch feststellte das es den anderen nicht viel besser ging war ich beruhigt und als es dann hiess zu Galopieren war das ganz glatt auch wenn es mich da ober so ziemlich herumgeschüttelt hat. Nach einer kurzen Rast bei einem Aussichtspunkt und etwas zum Trinken ging es wider auf den Rückweg. Bergab unsere Pferde stiegen langsam und vorsichtig hinab alles dann etwas steiler wurde aber Christine war das nicht so ganz geheuer und auch ich verkrampfte mich zwischendurch ein bisschen als Bigfood zu stolbern anfing. Aber wir haben alles heil überstanden und es machte grossen Spass man sollte so etwas häufiger machen. Auch wenn mir beim Absteigen die Knie einen moment lang weh taten.
- Dannach konnte Sämi und ich unser Häuschen beziehen, wir packten also kurz ein paar Sachen zusammen und ich Fotogrfierte noch die ganze Ten-ee-ah Logde ab, als ich beim Hüttli ankahm wahr Sämi schon am Holzhaken für den Abend und Litsche uns Leni sassen auf der Veranda bei einem Bierchen.
- Am Nachmittag gingen Chriglä, Litsch, Sämi und ich noch mit zwei Motor Böötli auf dem See und suchten das Ufer nach Tieren ab, leider ohne erfolg.
- Um 18:00 Trafen wir uns an der Bar auf einen Apero und um 18:30 gabe es wieder ein feines Abendessen mir Thonsalat, Entenbrust, Reis, und ein Dessert aus Creme und Pfirsich. Nach einigen Schlücken Wein und Grappa zogen wie uns alle zurück in unser Nachtquatier.
- Wir beendeten den Abend am Chemeneeofen mit Musik und ächli Pleuderlä.
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MO 30. August 2004
- Heute hiess es am Paradies Adieu zu sagen. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen zusammen und räumten alles wieder in den Camper.
- Dann mussten wir noch unsere teure Rechnung (für Sämi und mich total 900.-mit Frühstück und Abendessen, Ritt, Boot, Getränke und Hüttli) begleichen und via Schotterpiste und strahlenden Sonnenschein zurück „on the Roude.“
- Heute fuhren wir zurück nach Lac la Hache via 100 Mile House, Cariboo Platau nach Clearwater.
- Die Landschaft ist hier schon ein wenig Hügelig und bei Steilen Abfahrten kommen auf der linken Seite immer wieder sogenannte Runaway Lane für die Lastwagen als Bremsweg falls ihre Bremsen überhitzt sein sollten.
- Von Clearwater fuhren wir hinauf in den Wells Gray Park um dort oben die Lachse springen zu sehen.
- Wir hatten leider nicht gerade Glück, schon im Visitor Center sagten sie uns das es dieses Jahr nicht viele Fische hat und als wir oben beim Bailey’s Chute abkamen sahen wir selbst das der Fluss wegen den Regenfällen viel zuviel Wasser führte und es so den Lachsen (wenn es überhaupt welche gab) unmöglich machte über die Klippe hochzuspringen.
- Dafür sahen wir beim hochfahren noch ein Frettchen/ Wieseli oder was auch immer, und auf der Rückfahrt trafen wir noch auf Vrene, Chris und Co.
- Obwohl es schon später Mittag war entschlossen wir uns doch noch zum weiterfahren. Entlang am schmutzigen North Thompson River mussten wir bis nach Valemount hochfahren um einen Camping zu finden, denn bis dorthin waren alle zu, ohne irgend eine Kentzeichnung so dass wir ziemlich in der Gegend herumirrten bis wir es heraus fanden und der zweite Campingplatz war erst in Bau.
- So sagten wir dann das wir den erst Besten einfach nehmen egal was für einer es auch sei. Um 19:30 fanden wir einen.
- 34.50!!! (Übliche 11-15.-) Kostete es, hatte flissend Wasser, Strom und ein Abwasserloch. Wir haben Wasser gebraucht wie es nur ging um diesen sau teuren Preis wieder wett zu machen.
- Da es bis dann auch schon wieder Regnete mussten wir im Wohnmobil essen. Es gab feine Reissuppe und Wurst-Käse Salat. Und bald, nach einem Ausschnitt aus „Der Schuh des Manitus“, wahren alle im Bett.
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DI 31. August 2004
- Der heutige Morgen war nicht gerade ansehnlich, bewölkt aber zum Glück noch kein Regnen. Nach dem Frühstück ging es rasch weiter auf unsere Reise.
- Richtung Téte Jaune Cache vorbei am Mt. Terry Fox, benannt nach dem einbeinigem Maraton läufer der in 15 Monate von einer zur anderen Küste gerannt ist und dabei für Behinderte 24 Millionen Doller an spenden beschafft hat.
- Von hier aus hatte man auch bereits Aussicht auf den Mt. Robson (3954m höchster Berg in British Columbia) der sein Gipfel allerdings in den Wolken versteckte. Und auch von der Touristen Information aus war nicht viel mehr zu sehen.
- So führte uns unser weg weiter, vorbei an Bächen und tief türkisfarbigen Seen.
- Auf dem Weg nach Jasper entdeckten wir noch unseren 2. Bär! Er beerälte am linken Strassenrand im Gebüsch und lief mir immer wieder davon als ich abdrücken wollte um ein Foto zu machen.
- Vor Jasper überquerten wir wieder die Grenze nach Alberta und ebenso die Zeitzone.
- Beim Parkeingang in den Jasper Nationalpark war es bereits vorbei mit dem Streik und wir mussten für 3 Nächte bezahlen (36.-)
- Der Weg weiter und bis dort hin war herrlich Wasser, Berge und kein Regen, und auch die Aussicht von hoch oben am Jasper Skigebiet war schön.
- Aber noch schöner als alles bisherige ist und bleibt bis jetzt der Icefield Park bei schönem Wetter, vorbei an den hohen Bergen, tiefen Täler und x-vielen Gletschern, einer besser als der andere, ich hab sehr viel fotografiert.
- Auf unserer fahrt sahen wir trotz der Höhe von fast 2000m (Waldgrenze) noch einige Ziegen oder was auch immer. Und auch das Wetter wurde immer schöner so das wir schon wieder blauen Himmel sahen.
- Nach langer fahrt hoch Richtung Nordegg, Abraham Lake fanden wir beim zweiten Campingplatz wieder einmal ein herrliches Plätzli, offen aber dennoch ein paar Bäume drum rum.
- Essen konnten wir heute auch wieder einmal unter freiem Himmer. Es gab gegrillten Lachs mit Spaghetti und Salat. Mmm.
- Wir sassen noch lange drausen und haben noch gewitzelt (Sämi, Hitler und Co.)
- Alles in allem muss ich sagen der „bestgelungenste“ Tag hier in Kanada, Wetter, Stimmung, Landschaft. Toll!
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MI 1. September 2004
- Tag heute: Gut angefangen, fast gut geendet und zwischendurch hat es fast immer Geschifft!
- Frühstück konnten wir im freien, zwar nur 13°, geniessen. Und nach den üblichen Morgenritualen ging es wieder zurück in Banff Nationalpark.
- Gleich beim zurückfahren sahen wir eine kleine Herde Ziegen, guter Start.
- Weiter ging es wie gehabt Berge, Gletscher schön. Doch bereits als wir hinauf zum Aussichtspunkt zum Lake Bow fuhren begannen die ersten Tropfen zu fallen. Dennoch der Lake war schön, fast kitschig mit seiner tief türkisen Farbe.
- Ab hier begann es mit den Japaner/Chinesen.
- In Lake Louise als wir den See und das Hotel besichtigten waren sie dort und auch bei der Gondeln hinauf ins Skigebiet (Ski-WM) kahmen sie gleich mit 5 Cars voll. Obwohl wir dort eigentlich etwas essen wollten führen wir dann aber trotzdem weiter, denn es ist nicht gerade gemütlich mit so vielen „Schlitzaugen“ zu speisen.
- Also ging es weiter nach Banff wo wir eigentlich unterwegs Dumpen wollten aber alle Campings wir gehabt zu hatten, so mussten wir in Banff noch den Hügel hinauf um dort unser Wasser aufzufüllen und Abwasser abzulassen.$
- Danach suchten wir ein Restaurant, inzwischen mit riesen Hunger. Wir entschlossen uns für ein Chinesischer Restaurant, nach einigem hoch und runter gelangen wir ins Resti und konnten unseren Hunger stillen. (nur 160.- für 5 Pers.) Und das Essen war echt lecker. Mmm... Allerdings fühlten wir uns schon wieder unwohl vor lauter Essen und so war ich dann schon froh als wir noch durch die Laden Gassen schländerten und einige Gifts für zu Hause kauften.
- Da wir dem schlechten Wetter etwas entfliehen wollten fuhren wir weiter Richtung Radium Hot Springs. Doch anstatt ihm zu entfliehen fuhren wir, bei unserm Glück, mitten hinein ins schlechte Wetter!
- Links und rechts der Strasse entlang bot sich der trauriger Anblick der ab- oder angebrannten Bäume vom Waldbrand in Jahr zuvor. Das geht einem wirklich nahe.
- Natürlich wahren auch hier wieder alle Campingplätze geschlossen und wir mussten bis nach Radium Hot Springs fahren. Hier erwartete uns einen komische Wetterstimmung, die Abendsonne schien, blauer Wolkiger Himmel, weiter hinten wieder dunkles Grau und es regnete leicht.
- Hier fanden wir dann einen Campingplatz, wieder einen teuren (30.-), mit allem dabei, Wasser, Abwasserloch und Strom.
- Und da wir ja immer noch voll vom chinesischen wahren gab es noch ein Bier und dann gingen die einten ab in die Falle und ich schrieb noch bis 21:15 diesen Bericht zu Ende.
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DO 2. September 2004
- Heute gab es aus Kaffee mangel nicht gleich am Morgen beim Aufstehen Frühstück.
- Christine mussten noch einige Telefon anrufe machen (Kuoni Schweiz, Kuoni Rappi, Canada Air Zürich, Canada Air Kanada) bis wir dann endlich die direkte Nummer der Canada Air in Kanada bekamen und ich unsere zwei Flüge bestätigen konnte.
- Nach dem wir alle geduscht, Reisefertig gemacht haben und die Geissböcke abgefötelet haben ging wieder auf Achse. Hinauf Richtung Golden.
- Davor gingen wir in Radium Hot Springs noch schnell das Wichtigste für die letzten Tage einkaufen und noch schnell teuer Tanken (124.-). Denn schliesslich ist es ja auch schon vorgekommen das einem auf dieser Strecke das Benzin ausgeht (oder Lische endlich mal das Natel abstellen soll).
- Bei einer Kieseinfahrt bei einem Seeadler Nest gab es dann am 11:30 Frühstück. Direkt neben der Bahnschienen wo auch gleich ein Zug mit 124 Anhänger vorbei kahm.
- Das Wetter war heute wieder einmal nicht gerade gnädig, es Regnete mit einigen hoffnungsvollen Unterbrüche nahezu den ganzen Tag.
- Golden hat einen riesigen Bahnhof, ich denke nur Güter, und deshalb begegnete uns immer wieder einige lange Züge.
- Erstaundlich war der rege Auto/Lastwagen Verkehr auf der Strecke Richtung Golden und weiter Richtung Lake Louise, aber vielleicht auch nur weil am Dienstag nach dem Long Weekend wider die Schule anfängt.
- Als wir dann in die Kananaski Region fuhren spitzte sich das Wetter immer mehr zu und auf dem Pass hatten wir dann einen regelrechten Schneesturm. SCHNEE.
- Somit haben wir so ziemlich alle Wetterphasen die es gibt durchgemacht.
- Als wir den Park verliessen begann die Zivilation wieder. Die Landschaft wurde immer Flächer, sanfte Toskana Hügel und immer wieder mal eine Farm oder Oelpumpe.
- Wir entschlossen uns dann noch etwas weiter Richtung Calgery zu fahren und auf einem Camping in einer Seitenstrasse, zum Schluss Schotterstrasse im Kananaskigebiet zu übernachten.
- Ein schönes Plätzli und es sollte laut Tafel am Haupteingang hier auch einige Bären geben. Weil das Wetter nach wie vor nicht zum Besten stand mussten wir wieder einmal im Motorhome zu Abend essen. Wobei sich es die Herren nicht nehmen liessen noch Feuer zu machen und unsere Steaks zu Grillen.
- Da wir ja unseren Keller und Kühlschrank leeren mussten killten wir noch den restlichen Wein (4 Flachen) und dingen ziemlich beschwipst zu Bett.
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SA 4. September 2004
- Um 6:00 Morgens, nach einer unruhigen Nacht, läutete mein Natelwecker und es hiess aufzustehen und ins Haus zu gehen um zu Duschen.
- Zu meinem grossen erstaunen war Leni bereits am Duschen als ich kahm, vielleicht hatte sie ja Angst wir würden sie nicht rechtzeitig wecken oder sogar hier vergessen.
- Alles lief wie am schnürrchen alles Duschten, (alle im Haus da unser Camper kein Gas und somit kein warm Wasser mehr hatte) gingen schnell aufs Klo und machten uns Reisefertig.
- Um ca. 8:00 waren wir soweit und gingen noch auf einen schnellen Kaffee ins Haus wo auch schon der Rest wach war.
- Um 8:30 fuhren wir los Richtung Dump Station und Canada Dream, Vrene begleitete uns da sie uns am Flughafen gut dorthin lotsen konnte wo wir hinmussten.
- Doch zuvor ging das grosse suchen los, wo wahr nun nur dieser Canada Dream. Wir irrten umher und unsere Nerven spannten sich immer mehr, doch dann rief Vreni bei der Motorhome vermietung an und wir fanden in dann endlich, nur eine Strasse weiter oben.
- Doch dann ging es beim Canada Dream wider los.
- 1. Gelber Zettel ausfüllen lassen betreffend Schäden und zustand. Dann unterschreiben und einer zustänigen Person überreichern und den Rest der Formalitäten erledigen. Doch da seiterte es ich gab den gelben Zettel im Büro der Telefonistin und sagte ihr das wir es sehr dringend haben und möglichtst schnell per Schattel zum Flughafen müssten da es ja bereits kurz vor 10:00 sei und wir um ca 10:30 einchecken müssten.
- Sie steckte den Zettel ein und vergessen war er ich denke sie fühlte sich einfach nicht zuständig. Nach langen, endlosen Minuten fragte uns dann ein anderer Angestellter (Schweizer) ob er uns helfen könne und es ging wieder vorwärts. Doch bis sich dann noch einer für den Schatteltransport hochraffen konnten waren wir schon ziemlich entnervt und unheimlich gestresst.
- Der Rest lief eingentlich wieder ganz normal. Wir Checkten ein und gingen noch etwas trinken und essen, abschied von Chris und Vreni, Handgepäckkontrolle und nach einigem Warten ging es ab in dem Flieger nach Toronto und dann weiter nach Zürich.
- Nach dem langen Flug (3 3/4 + 7 1/2) war ich ziemlich kaputt und müde da ich im Ganzen maximal eine Stunde geschlafen habe.
- Alles lief reibungslos und bekannt weiter
- S Fränzi, dä Dani und d Weika holten uns am Flughafen am und ich glaube alle waren froh wieder im Schwitzerländli zu sein.
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