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Montag, 11. September 2006
Die letzten 10 km lege ich gemütlich in einer Stunde zurück und erreiche um 11 Uhr Linselles. Damit habe ich mein Ziel erreicht: zum 40 jährigen Jubiläum unserer Städtepartnerschaft etwas Besonderes beizusteuern. Unsere offiziellen Termine mit Reden, Buffet, Gottesdienst etc. waren mir zu wenig. Weil Linselles erst vor 20 Stunden erfuhr, was da auf sie zugerollt kommt, herrscht nun betriebsame Hektik: während ich in einer Turnhalle duschen kann, wird eilig eine Pressekonferenz angesetzt, Geschenke zusammengestellt, eine Übernachtung für mich organisiert, eine deutsch sprechende Ratsfrau stellt sich zur Verfügung (ich spreche kein Französisch), ein Nachmittagsprogramm vorgeschlagen usw. Die Gastfreundschaft ist umwerfend herzlich, offen und umfassend ...die Beschreibung würde einen eigenen Beitrag ergeben.
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Pressemitteilung
STADT WILLICH. Geschafft, aber begeistert von der Gastfreundschaft in Frankreich kehrte jetzt CDU-Ratsmitglied Bernard Henter direkt vom Zug aus Mönchengladbach bei Bürgermeister Josef Heyes im Schloss Neersen ein, um herzliche Grüße aus Linselles zu überbringen: Henter hatte sich in Blick auf das Partnerschafts-Jubiläumsjahr am 5. September mit Inlineskatern auf den 323 Kilometer langen Weg gemacht. "Ich wollte mit dieser Aktion meinen besonderen Beitrag zur 40-jährigen Jumelagefeier leisten", so der sportliche Ratsherr. Über Holland und Belgien erreichte er am 11. September Linselles, wo ihm von Bürgermeister Jacques Remory, Stellvertreterin Christiane Dumont, Stadtdirektorin Veronique Glay und der Beauftragten für Städtepartnerschaft, Martine Callebert, ein herzlicher Empfang bereitet wurde. Glücklicher Zufall: Der Fußballclub, so berichtet Henter, hatte am Mittag zu "Muscheln und Pommes frites" im Festsaal eingeladen, die Verantwortlichen der Stadt und die Ratsmitglieder waren eingeladen - und so konnte sich auch Henter gleich stärken und die Glückwünsche zu seiner Leistung entgegennehmen. Später wurde er zu einer Besichtigungsrundfahrt in Lille eingeladen und auch für Kost und Logie wurde bestens gesorgt. Henter: "Die Fürsorge ging sogar soweit, dass man mir das Zugticket für die Rückfahrt nach Willich geschenkt hat."
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